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Klimawerkstatt Region Lütjenburg (09.10.15)

Bürger aus und um Lütjenburg wollen sich für die Energiewende und den Klimaschutz in ihrer Region einsetzen. Aus diesem Grund haben letzten Freitag 20 Teilnehmer der „Energie- & Klimawerkstatt Lütjenburg“ Projekte erarbeitet, die sie selbst in die Hand nehmen können. Die Klimawerkstatt ist Teil der Initiative Energiebürger.SH, deren Arbeit unter Federführung der Heinrich-Böll-Stiftung SH steht und von der Bingo! Umweltlotterie unterstützt wird. „Ziel ist es vor allem vom Wissen zum Handeln zu kommen“, sagt Projektleiterin Doris Lorenz.

Die Teilnehmer der öffentlichen Klimawerkstatt Lütjenburg haben sich acht Bürgerprojekte vorgenommen: Diese umfassen die Gründung eines regelmäßigen Energie-Stammtisches in Lütjenburg und die Veranstaltung von Energie-Infoabenden oder Exkursionen sowie die Ausarbeitung einer Ausstellung zum Thema Klimaschutz mit Schulen und Partnern aus der Region und die Initiierung eines Klimaschutzmanagers als kompetenten Ansprechpartner und Organisator.

Hinzu kommen konkrete Energieprojekte wie der Ausbau von Nahwärmenetzen auf der Basis erneuerbarer Energien insbesondere durch die Nutzung von Grünabfall und Knickholz und der Ausbau von Kleinwind- und Photovoltaik-Anlagen durch die Suche nach geeigneten Standorten. Abgerundet wird das Engagement der Bürger durch den Aufbau einer regionalen Mobilitätszentrale unter dem Motto „Wir fahren zusammen“.

Zur Dokumentation der Werkstatt geht es hier.

Beeindruckt von dem Engagement der Teilnehmer ist Kreispräsident Peter Sönnichsen überzeugt, dass die Umsetzung von Projekten nur dort klappt, wo sich Menschen persönlich einsetzen. Und gerade im Bereich Mobilität ist der Beginn in überschaubaren Einheiten seiner Meinung nach erfolgversprechend. Auch Bürgermeister Dirk Sohn ist von der Realitätsnähe der Bürgerprojekte positiv überrascht und bietet seine Unterstützung zum Beispiel für Räumlichkeiten zur Ausstellungspräsentation an. Zum Abschluss sprach Bodil Lund als Leiterin der Volkshochschule Lütjenburg von einem tollen Erfolg und betonte für die Zukunft die Wichtigkeit der Vernetzung der Akteure. Weitere interessierte Mitstreiter können sich gerne bei der Volkshochschule melden.